Bezaubernde Orte auf der Nordinsel

Weg zu Cathedral Cove

Neuseeland ist ein atemberaubend schönes Land und es gibt dort unendlich viele schöne Orte. Hier möchte ich euch einige ausgewählte Orte vorstellen, die mir auf der Nordinsel besonders gut gefallen haben.

Hot Water Beaches

Coromandel Hot Water Beach

Auf der Coromandel Halbinsel befindet sich der berühmte Hot Water Beach. An diesem Strand kann man sich eine Schaufel ausleihen und losbuddeln, denn an einer Stelle befindet sich eine heiße Quelle, die dicht unter dem Sand ins Meer fließt. Allerdings kann man sich nur eine kleine Badewanne graben, wenn Ebbe herrscht. Aber Achtung nicht unbedingt die heißeste Stelle aussuchen, da das Wasser teilweise viel zu heiß ist. Leider ist der Strand wie schon erwähnt sehr bekannt, deshalb ist man auf alle Fälle nicht einsam.

Kawhia Hot Water Beach

Wer lieber weniger Trubel will aber dennoch nicht auf das Erlebnis verzichten möchte kann in Kawhia an den Strand. Dieser Strand ist weniger bekannt und besitzt ebenfalls über eine heiße Quelle. Diese ist zwar nicht ganz so groß und heiß wie am Hot Water Beach, aber dafür kann es hier durchaus der Fall sein, dass man den Strand für sich hat. Hier gilt aber auch: Nur bei Ebbe graben, denn sonst müsste man zu tief graben, um an das heiße Wasser zu gelangen. Um die Quelle finden zu können wurden hier zwei Pfosten aufgestellt. Steht man am Wasser, müssen die Pfosten in einer Linie stehen. Wer keine Schaufel dabei hat, frägt einfach im Laden in der Ortschaft nach. Die Besitzer sind sehr freundlich und liehen uns eine Schaufel umsonst aus.

Cathedral Cove

In der Nähe des Hot Water Beach auf Coromandel ist das Cathedral Cove. Da neben vielen ausländischen Touristen die Einheimischen ebenfalls sehr gerne auf Coromandel ihren Urlaub verbringen ist hier auch sehr viel los. Der Parkplatz ist viel zu klein für die Massen und so bieten viele Bewohner Parkplätze gegen Geld an, also am besten früh los. Wer self-contained unterwegs ist, kann mit viel Glück einen der vier ausgewiesenen Parkplätze ergattern um dort zu übernachten. Der Weg zum Cove ist einfach, man benötigt vom Parkplatz aus ca. 45 Minuten. Auf dem Weg gibt es zwei Abzweigungen. An der ersten Abzweigung gelangt man zum Gemstone Bay.

Hier ist allerdings kein Strand, sondern eher ein Steinmeer. Aber es gibt einen ausgewiesenen „Schnorchelweg“. Leider wussten wir davon nichts und hatten deshalb keine Ausrüstung dabei. An der zweiten Abzweigung geht es zur Stingray Bay, hierhin verlaufen sich weniger Leute und so man hat die Bucht fast für sich.

An den Stränden, die durch das Cathedral Cove verbunden sind gibt es sogar eine natürliche Dusche.

 

Pinnacles Walk

Der Pinnacles Walk, der sich ebenfalls in der Region Coromandel befindet, ist ein sehr anstrengender, aber lohnenswerter Trail. Man sollte sich aber bewusst sein, dass dieser Weg aus unendlich vielen Stufen besteht. Am Ende wird man mit einer sehr schönen Aussicht belohnt. Wer den Weg nicht auf einmal laufen will, kann in einer Hütte übernachten, diese machte einen sehr guten Eindruck von außen. Wir sind den Weg in ca. 5 Stunden hinauf und wieder hinuntergelaufen.

Canyoning

Hier kann man außerdem Canyoning im Sleeping God Canyon buchen. Ein absolut einmaliges Erlebnis. Es ist zwar etwas kostspielig, aber wirklich unglaublich cool und man sieht dabei so viel mehr von der Landschaft.

Hamurana Springs

Wer in der Nähe von Rotorua unterwegs ist sollte auf keinen Fall die Hamurana Springs auslassen. Zu der Quelle gelangt man auf einem kurzen, einfachen Rundweg. Aus der ca. 15 m tiefen Quelle kommen ganze 4500 l in einer Stunde. Das Wasser hat konstante 10 °C. Neben dieser Quelle kommt noch an einer weiteren Stelle Wasser aus der Erde. Dies wird passender weise „Dancing Sands Springs“ genannt.

An der Stelle wo die Quelle in den See Rotorua mündet darf man baden. Aber 10 °C sind wirklich verdammt kalt.

Poripori Road

Etwa eine 45 minütige Fahrt entfernt befindet sich die Poripori Rd. Biegt man auf diese vom State Highway aus ab, parkt man ca. 100 Meter weiter auf der rechten Seite. Vor allem sonntags ist hier der Treffpunkt vieler Einheimischer. Warum? Weil hier der Wairoa River vorbei fließt und Sonntag früh der Staudamm geöffnet wird, sodass der Fluss anschwillt. Aber um zur eigentlichen Attraktion zu kommen muss man erst durch den Fluss schwimmen und dann auf der anderen Seite noch ca. 5 Minuten flussabwärts laufen. Man gelangt vorbei an kleinen Wasserfällen zu einer Stelle an der die Strömung nicht stark ist. Hier finden sich viele Möglichkeiten zum Klippenspringen. Wer bedenken hat einfach die Einheimischen beobachten. Dort ist es aber auch sehr schön um einfach nur zu relaxen. Für jene, die weniger abenteuerlustig sind können an den Wochentagen kommen, wenn der Fluss weniger Wasser führt.

Okere Falls

Ebenfalls in der Nähe von Rotorua befindet sich der Okere Falls, hier verläuft eine Withe Water Rafting Tour. Wer unentschlossen ist, ob er diese Tour buchen möchte, kann hier erstmal andere beim Rafting beobachten.

Am Ende des Wanderwegs, der am Fluss entlang führt, befindet sich ein Rope an dem man in den Fluss springen kann. Die Strömung ist allerdings schon ziemlich stark an dieser Stelle.

Am Anfang des Weges steht deshalb auch dieser Spruch auf dem Boden: “If you’re gonna make a bad call this summer I’ll be waiting. Swim dumb and you’re done“

Tongariro Alpine Crossing

Natürlich darf das Tongariro Alpine Crossing hier nicht fehlen. Die Tageswanderung über die Vulkanlandschaft ist einmalig. Man könnte fast meinen man ist auf einem anderen Planeten. Die Wanderung sollte man nicht allzu spät antreten, da hier schon mal die Parkplätze knapp werden können. Der Weg ist schon ziemlich anstrengend vor allem wenn die Sonne scheint, da man so gut wie nie Schatten hat.

Hobbingen

Für einen Herr der Ringe Fan ist natürlich klar: Hobbingen ist ein Muss, welches sich auch lohnt. Es ist zwar etwas teuer dafür, dass man nicht lange Zeit hat um durch Hobbingen zu spazieren, aber es ist wirklich interessant alles zu sehen. Am besten bucht man gleich die erste Tour, so verhindert man, dass man auf seinen Bildern tausend andere Leute drauf hat, die durch Hobbingen laufen. Am Ende der Tour kehrt man dann noch in den Green Dragon (Gaststätte) ein. Dort bekommt man dann noch ein Freigetränk und kann sich als Hobbit verkleiden.

Eigentlich müsste in diesen Post auch Taupo erwähnt werden, aber da man in Taupo selbst so viel machen kann wird Taupo einen eigenen kleinen Bericht erhalten.

Leave a Reply