Taupo

Huka falls Taupo

In Taupo gibt es allerhand zu tun. Von Fallschirmspringen bis Scampis fischen, kann man hier alles machen. Wir entschieden uns für eine geführte Kajaktour zu den Felsschnitzereien von Matahi Whakataka-Brightwell. Dieser Steinmetz fertigte die Maori-Schnitzerei vor ca. 40 Jahren an, das Kunstwerk ist nur vom Wasser aus zu sehen.

Gebucht haben wir bei Taupo Kayaking Adventures, welche wir auch weiterempfehlen können. Die Tour dauert ca. 4 h, wer das Paddeln satt hat kann sich ganz einfach einen kleinen Motor anschalten lassen. Auf dem Weg zum Fels befindet sich ein Spot an dem man von der Klippe springen kann. Einfach nach einem Seil ausschauhalten, an diesem kann man sich nach oben auf die Felsen ziehen.

Wem das etwas zu krass ist, aber trotzdem mal Klippenspringen will, kann dies etwas außerhalb von Taupo tuen. Am Bulli Point ist es nicht ganz so hoch und ist leichter zugänglich von der Straße aus. Es sieht zwar von oben so aus, als wäre das Wasser viel zu seicht um zu springen. Dies täuscht aber, da das Wasser einfach so verdammt klar ist. Wir haben es nie geschafft den Boden zu berühren. Um wieder nach oben zu gelangen kann man auf der linken Seite nach oben klettern. Hier befindet sich ein Seil um den Ausstieg zu erleichtern.  Die Koordinaten für einen Parkplatz in der Nähe: 38°53’09.0″S 175°57’51.8″E. Die Kliffe befinden sich in der scharfen Kurve. Wer sich die Camper Mate App besorgt hat, kann auch hier nach dem Spot suchen.

 

Wer in Taupo ist, darf natürlich nicht verpassen das meist fotografierte Motiv in Neuseeland zu sehen. Dabei handelt es sich um den Huka Fall. Diese Stromschnellen entstehen, da der Fluss, der normal hunderte Meter breit ist, sich auf 15 Meter verengt. Es fließen ca. 220.000 Liter Wasser pro Sekunde durch.

 

In der Gegend gibt es sehr viele Angebote für heiße Quellen. Es gibt aber auch eine, die völlig umsonst ist. Diese befinden sich im Spa Thermal Park, direkt in Taupo. An zwei Stellen kommt hier heißes Wasser aus der Erde und fließt in den kalten angrenzenden Fluss. So kann man je nach gewünschter Temperatur hin und her gehen.

 

Ganz nah bei Taupo befinden sich die Craters of the Moon. In dieser kleinen Anlage dampft es an vielen Stellen aus der Erde. An ein paar kann man sogar die Erde kochen sehen. Dieser kleine Geothermal walk ist im Vergleich mit anderen aktiven Gegenden billig, aber eben auch nicht so spektakulär. Wer also vorhat ebenfalls in Parks wie Wai-O-Tapu  oder Te Puia zu gehen, kann hier getrost einen Bogen drum herum machen.

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